Aikido - Ki-Übungen
Die aus Japan stammende Kampfkunst Aikido bringt die Übenden sowohl körperlich als auch geistig voran. Diese Entwicklung lässt sich gleichfalls durchlaufen, wenn man nicht die Selbstverteidigungssportart Aikido auf der Matte praktiziert, sondern die ganzheitlichen Übungselemente der mittleren Silbe „Ki” zu Hause im Büro oder im Rahmen des Aufwärmens bei sonstigen Sportarten regelmäßig, möglichst täglich Aikido trainiert.
Ki bezeichnet in der japanischen Sprache einen universellen Kraftstrom, der alles durchfließt. Diese geistige Urkraft äußert sich bei Lebewesen als Vitalität, Atem und Lebensenergie. Speziell beim Menschen umfasst der Ki-Begriff nicht nur körperliche Kräfte, sondern auch geistige sowie seelische Energien und Leistungsreserven, in unserer stressreichen Zeit mit einer Zunahme von Zivilisationskrankheiten wichtiger denn je.
Rasche persönliche Fortschritte und die Verbesserung des Körpergefühls lassen sich am besten durch ein festes Aikido Übungsrepertoire erreichen.
Beim Aikido ist zu beachten:
• Die Aikido Übungen in möglichst ruhiger Umgebung absolvieren; keine beengende Kleidung tragen.
• Blick nach vorn richten, Rücken gerade halten, Oberkörper nicht nach vorn oder seitlich abkippen.
• Ruhig und fließend ausatmen. Nicht „zu” tief atmen, da sonst ein Schwindelgefühl auftreten kann. Bei richtigem Tempo kann man gut in den eigenen Körper hineinspüren und Haltung, innere Spannung und den Punkt der Konzentration kontrollieren.
• Schultern locker lassen und nicht anheben. Es darf kein echtes Gefühl von Anstrengung entstehen, sondern im Gegenteil schlussendlich eine spürbare Entspannung des gesamten Körpers.
• BeimWechsel von einer Übung zur anderen und am Ende die Arme und Beine locker ausschütteln. Nach dem letzten Auslockern noch
kurz in den Körper hineinspüren, wie angenehm er sich anfühlt.
