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Adipositas


Ernährungsanamnese bei Adipositas

Die Ernährungsanamnese ist mühevoll, aber unverzichtbar. Häufig muß der Patient über die Notwendigkeit der ausführlichen Anamnese aufgeklärt werden. Die Anzahl (weniger als drei Mahlzeiten am Tag), der Ort (Gaststätten) und die Zeit (nächtliches Essen, häufig mit Schlafstörungen verbunden) der Haupt- und Zwischenmahlzeiten und die Umstände (Ärger, Freude) unter denen gegessen wird, sowohl an Werktagen und […]

Anamnese der sportlichen Aktivität

Anamnese der sportlichen Aktivität
Die Angaben über die körperliche Aktivität durch Sport, seit wann (schon immer oder kurzfristig begonnen), wo (daheim, im Studio, im Sportverein, allein) wie oft (täglich, gelegentlich), wie lange (Stunden) und wie intensiv (Sportart, Pulsfrequenz) Sport getrieben wird, ergeben ein ungefähres Bild über die körperliche Aktivität während der Freizeit.
Die selbst gemachten Angaben sind […]

Medikamentenanamnese bei Adipositas

Medikamentenanamnese
Die allgemeine Medikamentenanamnese muß die Medikamente erfassen, die Einfluß auf den Energiestoffwechsel, Hungergefühl und Appetitverhalten haben.
Bestimmte Antidepressiva und Neuroleptika, Lithium, Glukokortikoide, Östrogene, Testosteron, Insulin, Sulfonylharnstoffe und Beta-blocker können Gewichtszunahme bewirken.
Einnahme von Diuretika, Relaxantien und Schilddrüsenhormonen mit dem geheimen Wunsch dadurch abzunehmen, können Hinweis auf Eßstörungen liefern.

Gynäkologische Anamnese bei Adipositas

Gynäkologische Anamnese
Zyklus, Schwangerschaften, Stillzeiten und Hormontherapien werden häufig mit anderweitig nicht zu erklärender Gewichtszunahme in Zusammenhang gebracht. Dies erfordert gegebenenfalls Aufklärung.

Sozialanamnese bei Adipositas

Sozialanamnese
Die Angaben über Familie (Anzahl der Personen, Alter der Kinder), Beruf (Tätigkeitsmerkmale, leichte, mittelschwere und schwere körperliche Arbeit, leitende oder untergeordnete Stellung, Arbeitszeit), Tag-Nacht-Rhythmus, Freizeitgestaltung und ehrenamtliche Tätigkeiten tragen dazu bei, ein Bild über die Umstände der Nahrungsaufnahme zu erhalten und gegebenfalls psychosoziale Probleme zu erkennen.