Hausapotheke für kleine Verletzungen
Schnell ist es passiert: Ein Schnitt beim Zwiebelschneiden oder eine Schürfwunde beim Fahrradsturz - kaum jemand ist vor sogenannten Alltagsverletzungen gefeit. In solchen Fällen sollte die Hausapotheke für kleine Verletzungen bereitstehen.
Besonders Kinder ziehen sie magisch an. Aber in der Regel sind sie kein Beinbruch, und mit der entsprechenden Wundversorgung und einer guten Hausapotheke hat man sie meist schnell wieder vergessen: Schnittwunden reinigt man unter fließendem Wasser und lässt sie ausbluten, dann wird die Wunde desinfiziert und mit einem Wundpflaster bedeckt. Bei Schürfwunden beschleunigt eine gute Wundsalbe den Heilungsprozess. Verbrennungen werden 15 Minuten mit kaltem Wasser gekühlt. Bei leichten, kleinflächigen Verbrennungen empfiehlt sich ein kühlendes Gel oder eine Panthenolsalbe. Sobald sich eine Wunde entzündet, sollten Sie allerdings einen Arzt aufsuchen.
In die Hausapotheke gehören:
+ Erkältungsmittel: Hustensaft, Nasenspray, Halsschmerztabletten
+ Fieberthermometer
+ Schmerzmittel: z. B. gegen akute Kopf-, Zahn- oder Gelenkschmerzen
+ Vitamintabletten, Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte, z. B. Echinacea
+ Magen-Darm-Mittel: gegen Übelkeit, Magenbeschwerden, Durchfall, Verstopfung
+ Pflanzliche Beruhigungsmittel gegen Nervosität und Schlafstörungen
+ Verbandsmaterial (inkl. Schere, Desinfektionsmittel und Sprühpflaster)
+ Sportsalbe
+ Kühlendes Gel gegen Verbrennungen und Juckreiz, z.B. bei Insektenstichen
+ Alle Mittel, die Ihnen Ihr Arzt zur regelmäßigen Einnahme verordnet
