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Spirometrie

Vielfach klagen Adipöse ĂŒber Luftnot in Ruhe und besonders unter Belastung. Dem Beschwerdebild liegen verminderte Atembewegungen und Störungen des respiratorischen Kontrollsystems zugrunde. Spirometrie


Die vermehrte Fettmasse im Bereich von Thorax, Zwerchfell und Abdomen erschwert die Thoraxexkursionen. Mit zunehmender Einengung des Thorax kann es zur Verminderung der alveolĂ€ren Ventilation mit CO2-Retention kommen. Dazu kann die Dehnbarkeit der Lunge selbst durch erhöhtes pulmonales Blutvolumen vermindert sein. Insgesamt ist die Atemarbeit bei Adipösen gegenĂŒber Schlanken um ein Mehrfaches erhöht.

Spirometrisch sind das funktioneile Residualvolumen und die VitalkapazitÀt vermindert.
Bei Adipösen, die einen normalen oder nur einen leicht verminderten pCO2 aufweisen, ist der hypoxieabhÀngige Atemantrieb normal oder erhöht. Dagegen ist bei Adipösen mit einem pCO2 > 50 mmHg der hypoxisch gesteuerte
Atemantrieb vermindert. Damit könnte das Hypoventilationssyndrom bei Adipositas, das durch ein pCO2 > 50 mmHg charakterisiert ist, auch und zusĂ€tzlich auf ein verĂ€ndertes Ansprechen des Atemantriebs auf Hyperkapnie und/oder Hypoxie zurĂŒckzufĂŒhren sein.
Das bei Adipösen hĂ€ufig vorkommende obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), gekennzeichnet durch lautes Schnarchen, episodische, partielle oder komplette Obstruktion der oberen Luftwege wĂ€hrend des Schlafes mit erheblicher MĂŒdigkeit bei Tage, erfordert eine Polysomnographie.

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