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Sportlernahrungsprodukte Dopingmittel Nahrungsergänzungsmittel


In der Öffentlichkeit werden Sportlernahrungsprodukte oft eher negativ als Power- oder sogar Dopingmittel bezeichnet. Unseriöse Werbung tut ihr Übriges zur Unterstützung dieser Abwertung. Häufig wird dabei suggeriert, dass nur durch die Zufuhr diverser Produkte die sportliche Leistung entscheidend verbessert werden kann. Im folgenden werden wir zeigen, wie Sportlernahrungsmittel tatsächlich wirken: als leistungsunterstützende Nahrungsergänzungsmittel.


Sinn und Zweck von Sportlernahrungsprodukten
Sportlernahrungsprodukte sind nach heutigem deutschen Recht »diätetische Lebensmittel zur Ernährung von Menschen bei besonderen Muskelanstrengungen«. Sportlernahrung soll den erhöhten Bedarf an Nährstoffen von Sportlern decken und deren ausreichende Zufuhr gewährleisten, um einen durch Sport bedingten Nährstoffmangel zu verhindern.
Eine direkte und deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit des Sportlers durch die Zufuhr bestimmter Stoffe ist rechtlich und physiologisch gesehen nicht die Aufgabe der Sportlernahrung; dies definiert der Gesetzgeber vielmehr als das Ziel von Dopingmitteln.
Somit ergibt sich eine Diskrepanz in der Erwartungshaltung, die mit dem Begriff Sportlernahrung oft verbunden ist: Sportlernahrung soll nicht primär und allein die Leistung des Athleten steigern, sondern vielmehr zur Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit beitragen!
Eine Leistungssteigerung durch Sportlernahrung ist daher nur ein Nebeneffekt, der sich aus einer optimalen Ernährung ergeben kann und nicht mit der Leistungssteigerung durch die Einnahme von unerlaubten Dopingsubstanzen zu vergleichen ist. Werden die häufig übersteigerten Erwartungen - nämlich die einer immensen Leistungssteigerung - nicht erfüllt, sind Experten und Sportler oft sehr schnell geneigt, von der Unwirksamkeit solcher Produkte zu sprechen. Dies kann und darf jedoch nicht unsere Erwartung an Sportlernahrungsprodukte sein! Die Unterscheidung von Sportlernahrungsprodukten und Dopingmitteln unterliegt ganz klaren Kriterien:
Optimale Ernährung im Sport ermöglicht
■ den Erhalt der Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau
■ die Vermeidung/Reduktion von Muskelschäden, Verletzungen, Infektionen
■ die Förderung und Verkürzung der Regeneration
â–  eine physiologische Leistungssteigerung
■ Sportlernahrung dient jedoch in erster Linie dem Erhalt der normalen Körperfunktionen
Doping im Sport ist
â–  die unphysiologische Leistungssteigerung durch pharmakologische Substanzen
Erhöhte Mengen bestimmter Nährstoffe können neben ihren normalen Stoffwechselfunktionen bei der Supplementierung auch andere ernährungsphysiologische Effekte auf den Stoffwechsel ausüben und sich positiv auf die Gesundheit oder die Leistungsfähigkeit auswirken. Der Grad, in dem Nährstoffe im Rahmen einer Ernährung solche Effekte auslösen, ist allerdings meist geringer, als von den Konsumenten erhofft. Die Summe vieler kleiner Effekte kann aber trotzdem einen Vorteil für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ergeben!

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