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Verminderte Fettverbrennung

Verminderte Fettverbrennung wird auch Fettoxidation genannt.
Hinsichtlich der Entwicklung des Körpergewichtes ist es nicht gleichgültig, welche Substrate der Körper verbrennt (oxidiert). Personen mit einem hohen respiratorischen Quotienten (RQ), die demnach bevorzugt Kohlenhydrate oxidieren, nehmen innerhalb von Jahren deutlich mehr an Gewicht zu als solche mit einer Fettoxidationsrate. Adipöse haben, wenn man sie in Querschnittstudien mit Normalgewichtigen vergleicht, einen höheren Anteil an Fettverbrennung. Wissenschaftler vermuten, daß es sich hierbei um einen Endzustand handelt. Zu Beginn der Adipositas mag sehr wohl das Gegenteil bestanden haben.


Alkohol vermindert die Fettverbrennung. Personen mit einem hohen Alkoholkonsum nehmen nicht nur deshalb an Gewicht zu, weil Alkohol einen hohen Energiegehalt hat (1 g = 7 kcal), sondern weil Alkohol zudem eine Verschiebung der Oxidation hin zur Kohlenhydratverbrennung bewirkt. Zur Ernährungsumstellung bei Gewichtsreduktion gehört daher immer auch eine Alkoholreduktion. Auch bestimmte Medikamente (z. B. Beta-Blocker) vermindern die Fettoxidation und erhöhen daher innerhalb von einigen Jahren das Gewicht um einige Kilogramm.

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